Artikel Jülicher Zeitung vom 12.02.2015

Aldenhoven lässt die Vergnügungssteuer unangetastet
Gemeinderat: Antrag der SPD-Fraktion abgelehnt. Satz bleibt bei 14 Prozent, um Spielhallenbetreiber nicht zusätzlich zu belasten.


Aldenhoven. Die Vergnügungssteuersätze bleiben in der Gemeinde Aldenhoven vorerst stabil. Der Antrag der SPD-Fraktion, den Steuersatz von 14 auf 17 Prozent zu erhöhen, fand keine Mehrheit.

SPD-Vormann Udo Wassenhoven sieht den Vorstoß seiner Fraktion als Frage der Fairness. „Der Stärkere trage mehr Last“, lautet sein Credo, das auch die Betreiber von Spielautomaten betreffe. CDU-Fraktionsvorsitzender Georg Krapp gab zu bedenken, dass die Gemeinde zwar als Solidarpakt-Kommune unter dem Spardiktat wirtschafte und die Vergnügungssteuer eine erhebliche Einnahmequelle darstelle, doch müsse man auch Grenzen beachten. In Nideggen gelte ein niedrigerer Satz und der Automatenwirtschaft stünden erhebliche gesetzliche Auflagen ins Haus, die dazu führen könnten, dass die Einnahmequelle ganz versiege, begründete er die Ablehnung seiner Fraktion. Alfred Paduschek (SPD) beklagte eine „Klientelpolitik“ und erinnerte daran, das vom Gemeindeprüfungsamt ein Vergnügungssteuersatz von 19 Prozent empfohlen worden sei.

Den Ausschlag gab die FWG-Fraktion. Deren Vorsitzender Dieter Froning sprach sich ebenfalls gegen eine Erhöhung aus. „Wir lösen nicht das Problem, ob Leute spielen oder nicht“, sagte Froning. zumal das Ende der Spielstätten ohnehin vorgegeben sei. Zudem sei eine Erhöhung um „nur“ drei Prozentpunkte inkonsequent. Zudem würden die Spielhallenbetreiber ohnehin durch die Gewerbesteuer und die Erhöhung der Grundsteuer B belastet. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine Erhöhung nicht sinnvoll“, sagte Froning, der eine Wiedervorlage des Antrags Ende des Jahres empfahl. (ahw)

Artikel Jülicher Zeitung vom 07.02.2015

Aldenhoven drückt die Schuldenlast
Liquiditätskredite und langfristige Darlehen in 2014 reduziert


Aldenhoven. Erfreuliche Nachrichten zum Haushalt sind im Stärkungspakt-Kommune Aldenhoven selten. Doch in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates machte Kämmerer Michael Ossenkopp eine Ausnahme von dieser Regel: So wurden die Liquiditätskredite gegenüber 2013 zum 31. Dezember 2014 um 1,25 Millionen auf 19 Millionen Euro reduziert. Die Reduzierung bei den langfristigen Darlehen gegenüber dem Vorjahr summierte sich zum gleichen Zeitpunkt auf gut 540 000 Euro und beträgt nun rund 11,1 Millionen Euro.

Unterm Strich ergebe dies eine Verbesserung von knapp 1,8 Millionen Euro, rechnete Ossenkopp den Gemeindeverordneten vor. Weiterhin berichtete der Kämmerer, dass die Finanzverwaltung der Gemeinde derzeit mit Hochdruck am Jahresabschluss für 2014 arbeite, der bis spätestens 15. April der Bezirksregierung in Köln vorliegen muss, die derzeit noch mit der Prüfung des Haushaltes 2015 beschäftigt sei.(ahw)

Ausgabe Aachener Zeitung

von Dienstag 20.01.2015


Klima im Gemeinderat hat sich gebessert


Kritik am Land NRW beim Neujahrsempfang der Aldenhovener CDU


Dürboslar. „Endlich haben wir einen CDU-Bürgermeister.“ Mit diesem Stoßseufzer begann Gemeindeverbandsvorsitzender Leo Neulen seine Begrüßung zum CDU-Neujahrsempfang in der Gaststätte Köbgens.


Zum aktuellen Stand der Kommunalpolitik überließ er das Wort dem Fraktionsvorsitzenden Georg Krapp, der zunächst auf die Kommunalwahl einging und mit Beispielen allen klarmachte, dass es auf die letzte Stimme ankomme. Krapp wies auf die schwierige finanzielle Situation der Gemeinde hin. „Wir sind nicht freiwillig im Sanierungskonzept.“ Man müsse dem Bürger mehr Belastungen auferlegen. Es gebe keine andere Möglichkeit. Das mache wirklich keinen Spaß.


Im Gemeinderat sei eine veränderte Haltung der Ratsmitglieder zu spüren und ein gemeinsames Bemühen, die Lage zu verbessern. Aber immer wieder werde der Rat vor neue Kostensituationen gestellt, die es zu bewältigen gelte. Als Beispiele führte er den plötzlichen Sanierungsbedarf im Realschulgebäude und die Zuweisung von Flüchtlingen an. Es sei gut, dass es in Aldenhoven eine positive Willkommenskultur gebe. „Aber das Land lässt uns im Stich.“ Krapp: „Wir brauchen ein stärkeres Selbstbewusstsein. Aldenhoven kann mehr.“


Josef Wirtz MdL kritisierte die Finanzpolitik des Landes, welches nie über ein solch hohes Steueraufkommen verfügt habe, sich aber weiter verschulde und die Kommunen aber im Stich lasse. Als Beispiel führte er die Asylpolitik an. Der Bund habe dem Land NRW als Soforthilfe 108 Millionen überwiesen, das Land aber nur die Hälfte an die Kommunen weitergegeben. Andere Bundesländer seien anders verfahren. Wirtz kritisierte die abermalige Erhöhung der Grunderwerbssteuer, die künftige Häuslebauer über Gebühr belaste. NRW werde unter Wert regiert. Beispiel: In vier Jahren habe das Land vier Prozesse beim Landesverfassungsgericht verloren.


Ralf Claßens Dank galt der Unterstützung der Mitglieder bei seiner Wahl zum Bürgermeister. Er lobte seine Verwaltung, die konstruktiv mitarbeite. In der kurzen Zeit sei schon einiges auf den Weg gebracht worden, unter anderem die Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen. Seine Hoffnung gilt dem „Campus Aldenhoven“, ein bisheriges Industriegebiet, das ehemalige Kraftwerk Siersdorf, welches der Entwurf des Landesentwicklungsplanes in „grün“ ausweisen will. Er erwarte die Unterstützung der Landespolitiker in dem gemeinsamen Bemühen von Kreis Düren, Stadt Baesweiler und Aldenhoven, dies zu verhindern.

„Aldenhoven hat glänzende Standortvorteile.“ Das müsse man nach außen vermitteln. Mit offensiver Wirtschafts- und Kulturpolitik will Claßen seine Gemeinde in den Vordergrund rücken. Er kündigte den „1. Aldenhovener Unternehmertag“ sowie ein Wiederaufleben von kulturellen Veranstaltungen an. Auch den im Vorjahr stellenweise eingeschlafenen Frühjahrsputz will er wiederbeleben. „Packen wir‘s an.“ (gre)

CDU Neujahrsfrühshoppen am 18.01.2015


Liebe Parteifreunde und Mitbürger,


Seit einigen Jahren findet traditionell das Neujahrstreffen des CDU-Gemeindeverbandes Aldenhoven in der Gaststätte Sevenich in Dürboslar statt. Auch in 2015 werden wir das neue Jahr mit einem Frühshoppen beginnen.


Grußworte von unserem Gemeindeverbands-vorsitzenden Leo Neulen und Fraktions-vorsitzenden Georg Krapp  geben Gelegenheit um das vergangene Jahr 2014 Revue passieren zu lassen und die aktuellen Themen für 2015 anzusprechen.


Als Gast dürfen wir unseren Bürgermeister Ralf Claßen begrüßen.


In gemütlicher Runde gibt es anschließend Gelegenheit zu Gesprächen.


Beginn ist am 18.01.2015 um 11:00 Uhr

in der Gaststätte Sevenich in Dürboslar

Aldenhoven-Aufkleber startet erfolgreich!

Schon nach wenigen Tagen ist festzustellen, dass sich der von unserem Bürgermeister-Kandidaten Ralf Claßen entworfene und zugunsten zweier wohltätiger Projekte in der Gemeinde verkaufte Aldenhoven-Aufkleber großer Beliebtheit erfreut!

Unterstützen auch Sie die Renovierung unseres historisch und kulturell wertvollen Denkmals Gnadenkappelle und die Aktion Aldenhovener Tisch der evangelischen Kirchengemeinde! Erwerben auch Sie zum Preis von fünf Euro den Aufkleber, der auch zu einem Symbol für ein neues Gemeinschaftsgefühl in unserer schönen Gemeinde werden wird!

Verkaufsstellen sind bislang u. a. die Bäckerei Huwer, Mikado, City Reinigung, Eiscafe San Remo, Marien Apotheke, Apotheke am Alten Turm, Optik, Uhren, Schmuck Klaus Kriescher, Markant Tankstelle, Elkes Blumenoase Siersdorf.
Die Geschäfte lassen sich leicht durch ein entsprechendes Hinweisschild im Schaufenster oder Geschäft erkennen. An dieser Stelle sei den Verkaufsstellen, die sich sofort bereit erklärt haben, bereits herzlich gedankt!

Herzlich bedanken wir uns vorab auch im Namen der beiden Projekte bei allen Käuferinnnen und Käufern des Aufklebers, den wir hoffentlich bald an vielen weiteren Stellen wiederfinden werden.