Das Jahr neigt sich dem Ende zu und bietet Gelegenheit, einmal innezuhalten, Vergangenes Revue passieren zu lassen, Danke zu sagen und Zukünftiges zu planen.

 

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, ein paar Tage Zeit zum Ausruhen und Kräfte sammeln für ein hoffentlich gutes Jahr 2014.

 

 

Am vergangenen Sonntag haben die Bürgerinnen und Bürger ihre Wahl für die Abgeordneten des 18. deutschen Bundestages getroffen.


Im Kreis Düren haben 50,3 Prozent der Wahlberechtigten mit ihrer Erststimme Thomas Rachel erneut gewählt und sich mit der Zweitstimme ( 44,3 Prozent) für die CDU entschieden.


Das Resultat ist ein großer Vertrauensbeweis für die CDU,

für Thomas Rachel MdB und Angela Merkel.


Allen Wählerinnen und Wählern, die der CDU ihre Stimme gegeben und die Treue gehalten haben, gilt unser herzlicher Dank.

 

 

Streit um die Neuordnung der Wahlbezirke weitet sich aus


Aldenhoven. Im Streit um die Neuordnung der Wahlbezirke in der Gemeinde Aldenhoven legt die oppositionelle CDU nach. Hans-Josef Königstein, CDU-Ratsherr und Ortsbürgermeister von Niedermerz, kritisiert, dass Langweiler aus Niedermerz herausgelöst wird und nach Schleiden „verschoben“ wird.


Königstein: „Das nenne ich eine zweite nun aber politische Umsiedlung der Bürger.“

 

Niedermerz wie auch Schleiden könnten eigenständige Wahlbezirke bleiben, sie erfüllten alle geforderten Vorgaben der Wahlordnung, so der Christdemokrat. Bereits die Ortschaft Langweiler habe nach Erreichen des Umsiedlungsstatus zur Gemeinde Niedermerz gehört. Vor rund 30 Jahren sei der Weiler Langweiler in seiner jetzigen Form besiedelt und der Ortschaft Niedermerz zugewiesen worden. Die Einwohner des Weilers wurden der Pfarre St. Johann Bapt. zugeordnet, Wilhelm Pfarrer Maqua wurde als ihr Pfarrer anerkannt. Diesen Schritt hätten auch die St. Matthäus-Schützen aus dem Umsiedlungsort Neu-Pattern gemacht, zahlreiche Mitglieder dieser Bruderschaft wohnten in Langweiler.


Dass im Kirchenvorstand und im Pfarrgemeinderat einige führende Mitglieder aus Langweiler kämen, sei ebenso eine Selbstverständlichkeit wie die Tatsache, dass Bürger des Weilers fester Bestandteil der Wähler- und Kandidatenliste seien. Durch gemeinsame Aktivitäten wurden die „Langweiler“ im Zusammenleben an Niedermerz herangeführt, somit auch nachvollziehbar sei, dass das gemeinsame Vereinsleben eine Einheit bilde.


Mitgliedschaften als aktive oder inaktive Mitglieder in den Niedermerzer Vereinen seien über die Zeit gewachsen, herausgestellt hier das gemeinsame Erntedankfest am 1. Sonntag im Oktober jeden Jahres. Königstein listet noch einige Beispiele der Zusammengehörigkeit auf: Kindtaufen, Kinderkommunion-Feiern, Hochzeiten und Beerdigungen der Bürger des Weilers fänden auch in Niedermerz statt. Bei der Gefallenenehrung am Volkstrauertag oder an Kirmestagen werde natürlich der Opfer des Weilers Langweiler gedacht. All diese gemeinsamen Aktivitäten „nennt man Beheimatung“, so der Christdemokrat. In Beheimatung stecke das Wort Heimat. „Diese Heimat haben die Umsiedler des Weilers im Zusammenleben mit Niedermerz gefunden und stetig ausgebaut.“


Darum bittet Königstein darum, die Entscheidung über die Verschiebung der Gemeindebezirke zu überdenken und die Menschen aus Langweiler „in ihrer jetzigen Heimat in Gemeinschaft mit Niedermerz zu belassen“.


Der CDU-Fraktionsvorsitzende Reinhard Paffen, hatte die Einschätzung, dass durch den Neuzuschnitt „räumliche Zusammenhänge rücksichtslos auseinandergerissen“ würden, schon an den Beispielen Dürboslar, einer CDU-Hochburg, und Siersdorf festgemacht. Bei der Kommunalwahl 2014 würden Dürboslar mit 679 Wählern aus dem Nachbarort Siersdorf 423 Wähler hinzugerechnet – und zwar aus dem SPD-dominierten Stimmbezirk Siersdorf 3, der darüber hinaus in sich vollkommen zerlegt werde und damit seine bisherige Identität verliere.


Dagegen hatte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Bernd Jansen erklärt, der neue Zuschnitt der Wahlbezirke sei aufgrund der Verringerung der Ratsmandate erforderlich und nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit und der Fairness erfolgt.

 

Der Kompass zur Bundestagswahl ist da!

 

Hier der Link zum Herunterladen.

http://www30.jimdo.com/app/sbccf90c496e50845/pa2e9d5dd42f0dfb3/

 

Fahrradtour der CDU Aldenhoven
Liebe Leser,

als Download finden Sie eine Einladung zu der diesjährigen CDU Fahrradtour. Die CDU Aldenhoven würde sich über Ihre Teilnahme freuen. Bitte melden Sie sich an.
GV Aldenhoven 2013.08.24. Einladung Fahr
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Viele Siersdorfer sind direkt betroffen!
Rundschreiben des CDU Ortsverband Siersdorf zum Thema Neueinteilung der Wahlbezirke
Viele Siersdorfer sind direkt betroffen
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veröffentlicht am Freitag, 21. Juni 2013 06:49.
Jülicher Nachrichten / Lokales / Seite 15

 

„Ein Akt politischer Willkür“

Die Aldenhovener CDU kritisiert die Neueinteilung der Wahlbezirke


Aldenhoven. Energisch kritisiert Reinhard Paffen, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion in Aldenhoven, die Neueinteilung der Wahlbezirke in derr Gemeinde. Diese sei ein „Akt politischer Willkür“.

Damit reagiert Paffen auf Außerungen des stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Bernd Jansen. Dieser hatte in der Ausgabe vom 14. Juni erklärt, der neue Zuschnitt sei aufgrund der Verringerung der Ratsmandate nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit und der Fairness erfolgt.

Dagegen wirft Paffen der Mehrheit aus SPD, Freier Wählergemeinschaft und Freien Liberalen (F+L) vor, festgefügte und bewährte Strukturen würden dabei „bewusst zerstört und räumliche Zusammenhänge rücksichtslos auseinandergerissen“.

Ein typisches Beispiel dafür sei Dürboslar mit seinen 679 Wählerinnen und Wählern. Dürboslar wird im Gemeinderat ausschließlich von der CDU vertreten, merkt Paffen an. Einen SPD-Ratsvertreter gibt es seit Jahren nicht. 2014 würden, so der Siersdorfer Christdemokrat, Dürboslar aus dem Nachbarort Siersdorf 423 Wählerinnen und Wähler hinzugerechnet – und zwar aus dem SPD-dominierten Stimmbezirk Siersdorf 3, der darüber hinaus in sich vollkommen zerlegt werde und damit seine bisherige Identität verliere.

Kein direkter Ansprechpartner

Die Anwohnerinnen und Anwohner der Elsa-Brändström-Straße, Friedensstraße, Im Schleidener Thal, Im Uhrfeld und in einem Teilstück der Mühlenstraße hätten keine Möglichkeit mehr, einen Siersdorfer Kandidaten aus ihrem unmittelbaren Umfeld zu wählen. Sie verlören den direkten Ansprechpartner ihres Vertrauens.

Das, so Paffen, sollten die Wählerinnen und Wähler nicht vergessen, wenn sie 2014 an die Wahlurnen gehen. Für die neue Wahlbezirkseinteilung gebe es weder eine zwingende Pflicht noch einen vertretbaren sachlichen Grund. „Die Interessen der Wählerinnen und Wähler bleiben dabei auf der Strecke.“ Die CDU sei seinerzeit im Wahlausschuss von der SPD ebenso überrascht worden wie die Gemeindeverwaltung, die eigene Beschlussvorschläge eingebracht hatte.

Eine vernünftige Diskussion im Ausschuss „war nicht mehr möglich“. Und: „Das Verhalten von FWG und F-L als willfährige Vasallen der SPD lässt erkennen, mit wem sie nach den Wahlen 2014 zusammenarbeiten wollen.“

Das werde die CDU-Fraktion nicht davon abhalten, die gesamten Vorfälle einer rechtlichen Prüfung zu unterziehen, gegebenenfalls im Rahmen eines Wahlprüfungsverfahrens, bekräftigt Paffen die Haltung seiner Fraktion.

 

Stellungnahme der CDU-Ratsfraktion zur Schulsituation in Aldenhoven


Verlorenes Vertrauen zurückgewinnen


Die Grundschuleltern aus Aldenhoven und Linnich haben der Gesamtschule eine eindeutige und in dieser Klarheit nie erwartete Absage erteilt.

Statt der für die Genehmigung erforderlichen 125 Anmeldungen sind gerade einmal 85 erfolgt. Um ganze 40 Anmeldungen wurde das Ziel verfehlt. Das ist ein glattes Drittel. Eine solche Diskrepanz zwischen Träumen und Wirklichkeit hat es in der Aldenhovener Ratspolitik noch nicht gegeben.

 

Für die Eltern, die aus Überzeugung die Gesamtschule für ihr Kind gewählt haben, ist dies eine schlimme Situation. Wir bedauern diese Entwicklung, die aus allen Beteiligten und Betroffenen letztlich nur Verlierer macht, ausdrücklich. Keinesfalls sehen wir uns als „Gewinner“, wie andere in einer unsachlichen und provozierenden Art und Weise glauben machen wollen.

 

Was mögen die Gründe gewesen sein für diese totale Fehleinschätzung? Was mag vor allen Dingen die Eltern dazu bewogen haben dem Projekt Gesamtschule ihr Vertrauen zu entziehen?

Die Absicht von Jülich und Titz gegen eine in ihrer Nachbarschaft geplante Gesamtschule gerichtlich vorzugehen? Eine Schule, die die Regierungspräsidentin genehmigt hatte? Deren Gründung insoweit sicher war?  Dies ist anzuzweifeln. Davon alleine werden sich unsere Eltern nicht entscheidend haben beeinflussen lassen. Eher hätte man davon ausgehen können, dass sie sich durch die „unfreundliche“ Vorgehensweise unserer Nachbarkommunen in ihrem Votum für die Aldenhovener Gesamtschule zusätzlich bestärkt fühlten. Bedauerlicherweise hat sich das Aldenhovener Rathaus in dieser Situation weniger durch eine aktive, souveräne und transparente Handlungsweise, als vielmehr durch Passivität und fortgesetztes Kritisieren der Jülich/Titzer Aktivitäten ausgezeichnet. Das hat sicherlich zur Verunsicherung beigetragen.

 

Die Zweifel der CDU-Fraktion an der Nachhaltigkeit der geplanten Schule? Die enttäuschte Gegenseite ergibt sich in Schuldzuweisungen, anstatt das Geschehene kritisch zu hinterfragen. Warum eigentlich? Wir als Aldenhovener CDU sind die Einzigen in beiden Rathäusern, deren Beschluss von der Bezirksregierung voll umfänglich bestätigt worden ist.

Ohne unsere Beharrlichkeit hinsichtlich der Prüfung der Voraussetzungen wäre es nicht zu einer Genehmigung der Gesamtschule gekommen. Was uns aber unterscheidet von allen Anderen, ist das Ziel und die Verpflichtung unseren Kindern und deren Eltern eine nachhaltig zukunftssichere Schule bereit zu stellen.

Dazu gehört es, dass man die Eltern umfassend und objektiv informiert und ihnen reinen Wein einschenkt.

 

1. Die gemeinsame Gesamtschule ist nicht die allerletzte Möglichkeit zum Angebot einer weiterführenden Schule vor Ort. Es gibt die Sekundarschule als nahezu identische Alternative, allerdings ohne die Möglichkeit in Aldenhoven Abitur zu machen. Doch darüber wurden die Eltern im Unklaren gelassen. Eine Sekundarschule, die in Jülich gerade mit überwältigendem Erfolg anläuft, ist in Aldenhoven von der politischen Mehrheit nicht gewollt.

2. Den Eltern wurde suggeriert, dass bei mindestens 100 Ja-Stimmen eine „vertikale“ Gesamtschule errichtet wird.  Tatsächlich kam nur eine „horizontale“ Lösung in Betracht mit 125 Anmeldungen. Eine Gesamtschule in horizontaler Gliederung an unterschiedlichen Standorten für einzelne Jahrgangsstufen  belastet Schüler, Eltern und auch Lehrer in unzumutbarer Weise.

3. Von einem wohnortnahen Schulangebot war längst keine Rede mehr. Aldenhovener Schülerinnen und Schüler sollten nach Linnich fahren. Die Beförderungssituation war vollkommen ungeklärt. Kein Schulabsolvent hätte in Aldenhoven Abitur machen können.

4. Nach der vom Bürgermeister vorgelegten Schulentwicklungsprognose sollten 50% der Schüler mit einer Empfehlung für das Gymnasium die Gesamtschule besuchen. Die Bezirksregierung hatte diesen Wert bereits korrigiert auf unter 25%. Nach Anmeldeschluss waren es aber nur 9 von 85, also gerade einmal 10%.

5. Die voraussichtliche Übertrittsquote aus der Grundschule in die Gesamtschule wurde vom Bürgermeister mit 75% viel zu hoch angesetzt. Die für die Gesamtschule erforderlichen Mindestschülerzahlen ließen sich aber selbst bei einer, von der Bezirksregierung festgesetzten,  immer noch sehr ambitionierten, hohen Übertrittsquote von 60% prognostisch nicht über fünf Jahre tragfähig nachweisen. Die Gesamtschule wäre somit bereits im zweiten Jahr nicht mehr genehmigungsfähig gewesen.


Mit dem gesamten Zahlenwerk und den sich daraus ergebenden Trugschlüssen wurden die Eltern seitens der Verwaltung nie befasst. Viel zu spät begann das Genehmigungsverfahren, Verständigungsversuche der Nachbarkommunen wurden abgeblockt, die Genehmigung selbst erging nur wenige Tage vor Beginn der Anmeldefristen. Flugblätter der SPD in der Endphase sollten Hoffnung aufkeimen lassen: „Es sind nur noch wenige Anmeldungen nötig…“. Ein Hinterlist, wie wir heute wissen. Mit der gesamten Problemlösung waren im Ergebnis die Falschen betraut.

In der so entstandenen Hektik haben die Eltern nachvollziehbar für ihre Kinder das einzig Richtige getan und der Gesamtschule in der vorliegenden Form und Situation  nicht das Vertrauen geschenkt. Das  ist sehr bedauerlich für die Familien, die sich jetzt Hals über Kopf umorientieren müssen.


Der Schaden für Aldenhoven als Schulstandort ist immens.

 

Jetzt muss als Erstes die Existenz von Hauptschule und Realschule gesichert werden. Mit der Schulpflegschaft der Realschule, deren Schulkonferenz sich ausdrücklich für den Erhalt ihrer Schule ausgesprochen hat, muss das Gespräch wieder aufgenommen werden. Die künftige Aldenhovener Schullandschaft muss neu und ergebnisoffen diskutiert werden.

Um die gleichen Fehler nicht noch einmal zu machen, müssen diesmal der Kreis und die Nachbarkommunen in die Geschehnisse mit einbezogen werden. Mit objektiven Planern ist ein neues, wertfreies und belastbares Zahlengerüst zu erstellen, aus dem sich die eindeutig beste  Schulform für Aldenhoven ableiten lässt. Mit allen verfahrensrechtlichen Schritten ist früh genug und in Abstimmung mit allen Betroffenen zu beginnen. Nur so lässt sich die Schulfrage lösen. Nur so können wir das verlorene Vertrauen der Eltern zurückgewinnen.


Aldenhoven, den 28.2.2013              Reinhard Paffen, Fraktionsvorsitzender

Gesamtschule Aldenhoven/Linnich: Große Enttäuschung

Jülicher Zeitung 22.02.2013


Aldenhoven/Linnich. Die Gründung der Gesamtschule Aldenhoven/Linnich ist gescheitert. Die erforderlichen 125 Anmeldungen aus den beiden Kommunen wurden bei weitem nicht erreicht: 85 zählten die Verwaltungen am Freitag. 47 kamen aus Linnich und 38 aus Aldenhoven. Darüber hinaus wurden 17 Kinder aus Nachbar-Gemeinden angemeldet.

 „Das macht rund 110 enttäuschte Kinder und enttäuschte Eltern, die sich auf die Gesamtschule gefreut haben“, erklärte der Aldenhovener Bürgermeister Lothar Tertel, der wie sein Amtskollege Wolfgang Witkopp aus Linnich aus seiner „Trauer“ keinen Hehl machte. Zunächst richteten beide den Blick nach vorn: Die Eltern haben eine Information mutmaßlich am Samstag schon in der Post. Ab Montag werden nun Anmeldungen für die beiden Real- und die beiden Hauptschulen in Aldenhoven und Linnich angenommen.
 
„Wir sind fest davon ausgegangen, dass wir jenseits der 125 liegen“, sagte Tertel weiter. Warum aber wurden die Zahlen nicht erreicht? Dazu stellte Marga Mürkens von der Aldenhovener Schulverwaltung knapp fest: „Die Eltern hatten Angst.“ Das sei aus Gesprächen hervorgegangen. Der Linnicher Verwaltungschef Wolfgang Witkopp wird konkreter: „Die Klage der Stadt Jülich und die Aussage, dass bei einem Erfolg unsere Kinder auf der Straße stehen, war sicher nicht ohne Einfluss.“ Tertel pflichtete bei: „Da wurde damit spekuliert, dass die Eltern verunsichert werden.“ Auch die Klage der Gemeinde Titz mit zeitlichem Versatz war für Witkopps Teil „einer gewissen Strategie“.


Die Frage, ob die geplante Gesamtschul-Konstruktion – die Klassen 5 und 6 in beiden Orten, die Mittelstufe in Aldenhoven und die Oberstufe in Linnich – nicht auf Elternliebe gestoßen sein könnte, wurde kategorisch verneint. „Die Dreiteilung hat keine Rolle gespielt“, so Wolfgang Witkopp. Das habe die Elternbefragung zur horizontalen Gliederung ergeben. Das Zugeständnis, die jüngsten Kinder vor Ort zu beschulen, hätte die Quote noch verbessern müssen.
 

Für das nach den Sommerferien beginnende Schuljahr werden nun ab Montag und bis 8. März Anmeldungen zu den je zwei Real- und Hauptschulen in Aldenhoven und Linnich angenommen.
 

Witkopp und Tertel verdeutlichen auch, dass sie weiter die Schullandschaft ihrer Kommunen gestalten wollen, zumal vor allem die Hauptschulen unter Druck stehen. Mit den Ratsvertretern soll nach einer zukunftsfähigen Lösung gesucht werden. „Wir müssen eine gemeinsame Lösung finden“, erklärte Tertel, der wie Witkopp unterstrich, dass beide Verwaltungen durch die gemeinsame Schulplanung enger zusammengerückt sind. Auch ein erneuter Gesamtschulversuch scheint für das übernächste Schuljahr nicht ausgeschlossen, da noch einmal ein stärkerer Jahrgang zu den weiterführenden Schulen strömt. Witkopp: „Wir werden Perspektiven aufzeigen müssen. Jetzt warten wir das Anmeldeverfahren ab, suchen das Gespräch mit Eltern der Drittklässler und der Bezirksregierung.“
Apropos: Ist auch ein Dialog mit den Nachbarkommunen möglich? Der Linnicher Bürgermeister: „Wir werden uns nicht verweigern. Aber es ist extrem schwierig, denn auf der einen Seite werden Maximalpositionen formuliert, und wir stehen mit dem Rücken zur Wand.“
 

Pressemitteilung der Bezirksregierung
Pressemitteilung_Bezirksregierung.pdf
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22.01.2013: Die Gesamtschule ist genehmigt!

 

Aldenhoven. Wie die Bezirksregierung heute per E-Mail mitgeteilt hat, ist die Genehmigung zur Gründung der Gesamtschule Aldenhoven-Linnich durch die Regierungspräsidentin erteilt worden.
 

Bürgermeister Tertel zeigte sich erleichtert: "Wir haben es gemeinsam geschafft. Damit ist die Ungewissheit vom Tisch." Er appellierte gleichzeitig an alle Eltern: "Die Gesamtschule kommt. Melden Sie Ihre Kinder an! Diese Schule sichert die schulische Zukunft aller Kinder und schafft einen erheblichen Standortvorteil für unsere Gemeinde." Von den 240 Kindern müssen nun mindestens 125 Kinder aus Linnich und Aldenhoven für die Gesamtschule angemeldet werden. Auch Bürgermeister Witkopp war hoch erfreut, als er die positive Nachricht erhielt. "Ich freue mich schon auf die gemeinsame Aufbauarbeit der neuen Schule", so der Linnicher Bürgermeister.

Bereits seit Tagen laufen die Vorbereitungen für die neue Schule auf Hochtouren. Die Informationsschreiben an die Eltern der Viertklässler in Aldenhoven und Linnich wurden schon verteilt. Damit verbunden ist eine Einladung zu den Elterninfoabenden, die am 22. Januar in Aldenhoven und am 23. Januar in Linnich stattfinden werden. Herr Stollenwerk, der mit der Aufbauarbeit und Durchführung des Anmeldeverfahrens beauftragte Leiter der Anne-Frank-Gesamtschule in Düren, und Lehrkräfte der Aldenhovener und Linnicher Haupt- und Realschulen, die die Aufbauarbeit unterstützen, werden die Eltern an diesen beiden Abenden über die Struktur der neuen Gesamtschule, das pädagogische Grundkonzept und die Organisation des Schulalltags informieren.

Ab dem 01. Februar beginnen dann die Anmeldungen zur neuen Gesamtschule. Die genauen Anmeldetermine und Anmeldemodalitäten werden zeitnah noch bekannt gegeben.

 

Schreiben Bezirksregierung.pdf
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Warten auf den weißen Rauch zur Gesamtschule
Letzte Aktualisierung: 17. Januar 2013, 17:26 Uhr

 

ALDENHOVEN/LINNICH. Noch stieg am Donnerstag schwarzer Rauch aus dem Gebäude der Bezirksregierung in Köln. Eine Entscheidung zur Gesamtschule Aldenhoven/Linnich liege noch nicht vor, beschied der Pressesprecher die Anfrage und gab sich auch auf die Nachfrage, wann denn damit zu rechnen sei, sehr zurückhaltend.
Es sei das Bestreben der Bezirksregierung, eine absolut wasserdichte, sprich gerichtsfeste, Entscheidung zu formulieren. Deswegen beanspruche die Prüfung von Antrag und Eingaben dagegen in diesem Falle vielleicht etwas mehr Aufwand und Zeit, als in vergleichbaren Verfahren.
Allerdings mehrten sich am Donnerstag die Signale, dass der Rauch sich allmählich grau Richtung Weiß färbt. Hinter vorgehaltener Hand wurde von einem für die beiden Antragsteller positiven Bescheid gemunkelt. Es sei eben nur noch eine Frage der Formulierung. 

Das macht Sinn, denn die Gesamtschule Aldenhoven/Linnich stellt auch für die schulerfahrene Bezirksregierung eine Besonderheit dar. Art und Heftigkeit der Diskussion im Umfeld sprengen offensichtlich den Rahmen des Üblichen.

Ein Eindruck, der sich auch  Johannes-W. Stollenwerk aufdrängt. Der Schulleiter der Anne-Frank-Gesamtschule Mariaweiler hat die Aufgabe übernommen,  der Gründung der Gesamtschule Aldenhoven/Linnich den Weg zu ebnen. Das muss er derzeit noch mit angezogener Handbremse angehen. So lange die Genehmigung der Bezirksregierung aussteht, jedenfalls.

Immerhin wird er in der kommenden Woche zwei Mal gefordert sein. Die beiden Antragsteller, die Gemeinde Aldenhoven und die Stadt Linnich, haben die Eltern von insgesamt 240 Viertklässlern aus dem Stadt- und den Gemeindegebiet zu zwei Informationsveranstaltungen eingeladen: am Dienstag, 22. Januar, in  der Aula der Hauptschue Aldenhoven und am Mittwoch, 23. Januar, im PZ der Hauptschule Linnich. „Meine Aufgabe besteht darin, grundsätzlich über die Schulform Gesamtschule zu berichten“, beschreibt Stollenwerk seinen Part. Begleitet wird er von Pädagogen aus den jeweiligen Orten, die einen Wechsel von Haupt- oder Realschule an die Gesamtschule in Erwägung ziehen.

Stollenwerk stünde ebenfalls unterstützend bereit, den Prozess der Gesamtschuleinrichtung und das Gründungskollegium zu begleiten. Als kommender Schulleiter käme er nicht in Frage. „Ich stehe zwei Jahre vor der Pensionierung!“ Aus seiner Erfahrung aber würde mit der Genehmigung unmittelbar die Ausschreibung der Schulleiterstelle erfolgen. Man achte also auf die Rauchzeichen.

 

Gesamtschule: Entschiedene Absage an ein 2. Moderationsgespräch

Jülicher Zeitung 10. Januar 2013


Linnich. Das Tischtuch ist endgültig zerrissen. Zwischen den beiden Kooperationskommunen Linnich und Aldenhoven einerseits und den Gegnern der von diesen beiden beantragten Gesamtschule andererseits ist Annäherung kaum mehr vorstellbar. Die beiden Antragsteller haben ein zweites Moderationsgespräch unter Leitung der Bezirksregierung abgelehnt.

Den Antrag zu diesem 2. Gespräch hatte Dr. Florian Hartmann, der Rechtsbeistand der Nachbarkommunen an die Bezirksregierung gerichtet. „Er bezieht sich im wesentlichen auf die rechtliche Bewertung der Elternbefragung, auf die haushalterische Lage Aldenhoven und Linnichs, auf Existenzbedrohung der Hauptschule Titz, auf Kooperationen mit anderen Schulen bei Errichtung einer Sekundarschule und ein eventuelles Moratorium von einem Jahr“, erläuterte Linnichs Bürgermeister Wolfgang Witkopp im Beisein von vier Linnicher Fraktionsvorsitzenden (die CDU-Ratsfraktion war nicht vertreten) und seines Aldenhovener Amtskollegen Lothar Tertel.
 
Auch Tertel hatte seine Fraktionschef umgehend über die Einladung aus Köln informiert. Die Bewertung war in beiden Kommunen identisch. „Wir haben der Bezirksregierung mitgeteilt, dass wir keine neuen Vorschläge sehen und ein 2. Moderationsverfahren nicht für nötig halten. Und dass wir nicht daran teilnehmen werden“, erklärte Witkopp. „Die uns zur Kenntnis gebrachten rechtlichen Einwände sind bereits erörtert worden beziehungsweise nicht Gegenstand eines Moderationsverfahrens. Es liegen keine Kompromissvorschläge vor, die eine sofortige Einigung erkennen lassen könnten“, hatte Tertel an die Bezirksregierung gemailt.


 Was in Linnich und Aldenhoven in besonderem Maße Verärgerung ausgelöst hat, war der angepeilte Termin des Moderationsgesprächs: 15. Januar. Um dieses Datum herum hoffte man in Linnich und Aldenhoven auf die Entscheidung aus Köln, ob denn nun das Anmeldeverfahren betrieben werden kann oder nicht. Die Konsequenz aus einem zweiten Gespräch wäre, so die Befürchtung, eine Genehmigung (unter Vorbehalt) erst unmittelbar vor der Frist zur Schulanmeldung am 4. Februar.
 

Für Tertel ist das eine durchschaubare Taktik: „Damit soll eine Verunsicherung der Eltern erreicht werden.“ Die Vertreter der beiden Kommunen reagieren mit Entschlossenheit: „Wir werden gemeinsam deutlich machen, dass es unser wesentliches Anliegen ist, die Kinder aus Aldenhoven und Linnich in unserer Gesamtschule zu beschulen.“ Dass von den Gegner der Gesamtschulpläne unterstellt werde, „die Eltern seien in der Befragung überfahren worden, halte ich für eine Unverschämtheit“, entrüstete sich Wolfgang Witkopp und wiederholte einmal mehr: „Die Eltern haben sich ganz klar für diese Schulform entschieden.“
Die Reaktionen der Kommunalpolitiker auf den Antrag zu einem 2. Gespräch korrespondierten mit denen der Verwaltungschefs. Während Cato Hilfert (Grüne) es als respektlos bezeichnete, „wie mit uns umgegangen wird“, entrang sich Hans-Friedrich Oetjen ein knurriges: „Es reicht!“
 

Gestützt auf die Bewertung des eigenen Rechtsbeistandes, Prof. Dr. Thomas Mayen, geht man in Aldenhoven und Linnich davon aus, dass das Moderationsverfahren abgeschlossen ist und kein weiteres Moderationsgespräch erzwungen werden kann.

 

Nachträgliche Ehrung zum "Silbernen"

(Jülicher Zeitung 09. Januar 2013)

 

Ein Vierteljahrhundert ist Hans Peter Wilden aus Dürboslar Mitglied der CDU. Bei der allgemeinen Jubilar-Ehrung war er wegen der Beteiligung eines Familienmitgliedes an einem Verkehrsunfall abgerufen worden, so dass ihn die Würdigung entging. Nun wurde die Ehrung auf dem Neujahrstreffen nachgeholt. Leo Neulen, Vorsitzender des Gemeindeverbandes, lobte die Treue und das Engagement von Hans Peter Wilden und überreichte ihm im Beisein des Landtagsabgeordneten Josef Wirtz die Erhrenurkunde.

 

Hauptthema: Gesamtschule und miese Haushaltslage

Neujahrstreffen des CDU Gemeindeverbands zieht Resume

Jülicher Zeitung 08.Januar 2013)

 

Für Aldenhoven und Linnich wäre eine Sekundarschule sinnvoller gewesen. Das war das Resumee, welches CDU-Fraktionsvorsitzender Reinhard Paffen auf dem Neujahrstreffen des CDU Gemeindeverbandes Aldenhoven zog. Eine große Anzahl interessierter Bürger hatte dieser politische Frühschoppen im Lokal "Köbgens" angezogen. Hauptthema waren die Gesamtschule und die miese Haushaltslage der Gemeinde. Paffen vertrat den Standpunkt, dass die geplante Gesamtschule nur im Konsens mit den übrigen Kommunen von Dauer sein könne. Er gehe zwar davon aus, dass sie auch in horizontaler Form genehmigt werde. Er zweifelte aber daran, dass ihr eine lange Lebenszeit beschieden sei. In die gleiche Kerbe hieb auch Landtagsabgeordneter Josef Wirtz, der den "Schulfrieden" in der Region gefährdet sah. Für ihn war es unbegreiflich, dass man in Aldenhoven und Linnich "mit dem Kopf durch die Wand" wolle, zumal rundherum eine ganze Menge Oberstufen angeboten würden. Thema war auch die Haushaltslage der Gemeinde. Die Gemeinde sei überschuldet, Zahlungsfähigkeit drohe. Hinzu komme, dass das Land die schon zugesicherten Sanierungsmittel gekürzt habe zugunsten der Ruhrgebietsstädte. Es werde nicht beim Abschalten der Straßenbeleuchtung  und beim Heranziehen der Vereine zu den Betriebskosten der von ihnen genutzten Einrichtungen bleiben. "Man erpresst uns vom Land. Wir stehen schon jetzt quasi unter Zwangsverwaltung. Wir hätten einiges anders gemacht", so Paffen. Im Land sehe es nicht anders aus, betont Wirtz. Das Land verschulde sich 2013 um weitere 3,4 Milliarden, obwohl die Steuereinnahmen sprudeln. Die öffentliche Hand lebe zurzeit von Überziehungskrediten. Die Summe der beanspruchten Kassenkredite betrage in der Bundesrepublik 47 Milliarden, davon werden allein in NRW mit 24 Milliarden mehr als die Hälfte beansprucht. Als gegen die Bürger gerichtet bezeichnete er die Dichtigkeitsprüfung und das Nichtraucherschutzgesetz, dessen Auswirkungen man bei den demnächstigen Volksfesten spüren werde. Abschließend wiesen Leo Neuen und Wirtz auf die bevorstehenden Bundestagswahlen hin und baten, sich für Thomas Rachel einzusetzen, "so wie er sich stehts für Aldenhoven und die hiesige Region eingesetzt hat".

 

Neujahrstreffen der CDU Aldenhoven
 
Am 06. Januar 2013 findet erneut der traditionelle Neujahrsfrühschoppen des CDU-Ortverbandes Dürboslar/Engelsdorf statt.
 
Eingeladen wurde als Gast u.a. unseren Landtagsabgeordneten Josef Wirtz begrüßen, der aus dem Düsseldorfer Landtag berichten wird.
 
Den politischen Jahresauftakt begehen wir in gemütlicher Runde ab 11:00 Uhr in der Gaststätte Köbgens (Sevenich), Germaniaplatz, Dürboslar

Gerne würden wir Sie zu unserem traditionellen Neujahrstreffen herzlich als Gäste begrüßen.

 

Du kannst Tränen vergießen,
weil er gegangen ist.
oder Du kannst lächeln,
weil er gelebt hat.
Du kannst die Augen schließen und beten, dass er wiederkehrt.
oder Du kannst die Augen öffnen und all das sehen,
was er hinterlassen hat.

 

 

Im Alter von 80 Jahren verstarb am 26. Februar 2013 nach schwerer Krankheit der ehemalige Geschäftsführer der CDU Aldenhoven

 

Herr Hans Palm.

 

Mit seiner engagierten und offenen Art vertrat er die Interessen der Bürgerinnen und Bürger auf Kommunal- und Kreisebene.

Die CDU Aldenhoven trauert mit den Angehörigen und wird dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.