Archiv 2010

Mo

27

Dez

2010

Wirtschaftsförderung in Aldenhoven

Vor einem halben Jahr ließ eine Meldung des FPD-Vorsitzenden Zander in der Lokalpresse aufhorchen, als Herr Zander ein Konzept für die Wirtschaftsförderung in Aldenhoven groß ankündigte. Dieses Konzept sollte dann an den Wirtschaftsausschuss zur weiteren Beratung verwiesen werden.


Ausgerechnet an den Wirtschaftsausschuss! Bereits das wäre ein Thema für sich. Der Aldenhovener Wirtschaftsausschuss, den es in dieser Form nirgendwo gibt. Bei keiner anderen Kommune. Nicht in Baesweiler, nicht in Jülich, nicht in Linnich und auch nicht in Titz, wohin die neue Mehrheit so gerne hinschielt.

Was steckt überhaupt hinter dem Begriff Wirtschaftsausschuss? Kneipenausschuss etwa? Nicht einmal sachkundige Bürger sind zugelassen. Warum wohl? Man will sich abgrenzen! Ein Ausschuss, der bis auf fünf simple Schlagworte keinerlei fundierte Geschäftsgrundlage aufweist. Dessen Spektrum vom Rat selbst und von mindestens zwei weiteren Ausschüssen längst abgedeckt wird, der insoweit überflüssig ist. Nehmen wir Wirtschaftsförderung als Beispiel. Wirtschaftsförderung ist erklärte Aufgabe des Rates, des Hauptausschusses und des Bauverwaltungsausschusses. Nun will auch noch der Wirtschaftsausschuss mit mischen, in dessen Reihen der FWG-Vorsitzende Froning sich pikanterweise ein besonderes Pöstchen gesichert hat.

Sei's drum, ich habe Herrn Zander auf seine Ankündigung in der Presse erwidert, dass ich auf seine Lösungsvorschläge zur Wirtschaftsförderung sehr gespannt bin. Das war durchaus ironisch gemeint. Ich habe Herrn Zander das nämlich, offen gesagt, nicht zugetraut. Und er hat mich ja auch nicht enttäuscht. Schaut man in seinen Antrag, liest man - außer der Initiative selbst - nichts mehr davon, dass FDP oder FWG in irgendeiner Weise konzeptionell tätig werden wollen. Stattdessen wird der Bürgermeister gebeten. Er soll es machen und zwar als Erstes einen Themenkatalog erarbeiten. Vom Antragsteller ist überhaupt nicht mehr die Rede. Wieder einmal hat Herr Zander den Mund reichlich voll genommen.

Die Verwaltung soll beauftragt werden, Kontakt aufzunehmen mit Jülich, Linnich, Alsdorf und Baesweiler bezüglich einer Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Wirtschaftsförderung. Wer so etwas will, hat keine Ahnung, wie das Geschäft der Wirtschaftsförderung in der Praxis gerade unter konkurrierenden Nachbargemeinden abläuft. Ein berühmtes Beispiel: Firma Alpla aus Jülich. Alpla wollte ursprünglich nach Aldenhoven, ging aber schließlich nach Baesweiler. Warum wohl? Baesweiler hatte eigene Gewerbeflächen, preiswert und fertig zugeschnitten. Das war der entscheidende Unterschied, den Baesweiler in die Waagschale geworfen hat. Da konnten wir nicht mithalten. Das geht bis in die jüngste Zeit. Die Konkurrenz unter Nachbarkommunen ist groß. Man kämpft um jeden Ansiedlungswilligen. Zusammenarbeit wäre gefährlich. Aldenhoven hätte stets das Nachsehen. Da ist man beim Kreis in übergeordneter Funktion besser aufgehoben. Baesweiler macht das übrigens genauso.

Was ebenfalls in allen Gemeinden gleich ist: Wirtschaftsförderung ist Kompetenzsache des Bürgermeisters. Der delegiert gegebenenfalls an das Bauamt. Dort wird jede Form der Beratung geboten. Auch in Aldenhoven. Ich erinnere an das Gewerbeflächenkataster, das jedem Interessierten zugänglich ist.

Wirtschaftsförderung gibt es in unserem Hause und sie funktioniert als so genannte interdisziplinäre Aufgabe. Dazu brauchen wir nicht extra einen neuen Ausschuss. Alle sollten sich einbezogen fühlen. Die Öffentlichkeit beispielsweise, was auch geschieht. Vor allen Dingen die Politik. Auch dafür gibt es Beispiele: das Immobilienpaket Frauenrather Straße, der Autohof, der Supermarkt in Siersdorf, das Baugebiet S 18. Natürlich weiß man vorher nie, was daraus wird. Darum muss man immer wieder werben um Ansiedlungswillige. Das ist ein mühseliges Geschäft. Wer herumstänkert, wie die SPD das gerne tut, erreicht nur das Gegenteil.

Wir halten fest: Wirtschaftsförderung in Aldenhoven funktioniert im Rahmen der gegebenen Umstände. Warum also einen Wirtschaftsförderer einstellen, wie das FWG und FDP vorhaben? Ein Wirtschaftsförderer kostet unterm Strich 100.000 €. Das kann man doch im Ernst nicht wollen, wenn man andererseits vorgibt jeden Euro umdrehen zu müssen. Nicht zu vergessen, bezahlen wir bereits für Wirtschaftsförderung jährlich 50.000 € an den Kreis über die Kreisumlage.

Oder steckt vielleicht etwas Anderes dahinter? Will die neue Mehrheit etwa jemanden aus den eigenen Reihen in die Verwaltung einschleusen? Der FWG-Vorsitzende Froning hält sich ja verdächtig oft im Rathaus auf, was allen auffällt. Dann allerdings bekäme die Sache ein besonderes "Geschmäckle" und der Selbstbedienungsladen wäre perfekt.

Völlig absurd wird es, wenn FWG und FDP nach einem "Bedarf suchen" für kommunale Vorhaben aus EU-Mitteln. Einfacher wäre es sich an die regionalen Zweckverbände zu wenden, wie ZAR, AGIT oder Indeland.

Fazit: Der Antrag der FWG/FDP geht vollends an der Sache vorbei. Er offenbart erhebliche Defizite in den Reihen der Antragsteller. Er ist so ziemlich das Dümmste, was uns bislang zu diesem Thema unter gekommen ist.

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Di

21

Dez

2010

Der neue Kompass ist da

Den Kompass finden Sie in der linken Navigation unter dem Menüpunkt "Kompass".

 

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Di

21

Dez

2010

Neujahrstreffen der CDU Aldenhoven

Am 09. Januar 2011 findet nunmehr bereits zum neunten Mal der traditionelle Neujahrsfrühschoppen des CDU-Ortverbandes Dürboslar/Engelsdorf statt.

Als Gast dürfen wir u.a. unseren Landtagsabgeordneten Josef Wirtz begrüßen, der aus dem Düsseldorfer Landtag berichten wird.

Den politischen Jahresauftakt begehen wir in gemütlicher Runde ab 11:00 Uhr in der Gaststätte Köbgens (Sevenich), Germaniaplatz, Dürboslar.

Gerne würden wir Sie zu unserem traditionellen Neujahrstreffen herzlich als Gäste begrüßen.

 

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Mi

28

Jul

2010

Kinderspielplätze

In der letzten Sitzung des Gemeinderates wurde einstimmig beschlossen, einige wenige Spielplätze vorübergehend stillzulegen. Hierzu gab es vereinzelte Anfragen von Bürgern, ob damit etwa die Sanierung des Rathauses finanziert werden soll. Solche Überlegungen sind jedoch ebenso falsch wie die Befürchtung, dass generell Platz für unsere Kinder neuem Bauland weichen soll!


Im Gemeindegebiet Aldenhoven leben derzeit etwa 1.600 Kinder im Alter von 2 bis 12 Jahren, denen 29 Spielplätze und Spielflächen - wie Bolzplätze und Skaterbahn - zur Verfügung stehen. Damit lag eine deutlich überproportionale Versorgung vor.

Unverzichtbar sind bei den Überlegungen zum Spielplatzangebot die jeweiligen Spielplätze in den kleineren Orten des Gemeindegebietes.
Im Kernort Aldenhoven und in Siersdorf war jedoch unter Berücksichtigungen der Kinderzahlen und der Richtlinien für den Unterhalt von Spielplätzen eine Überlappung der Einzugsgebiete festzustellen. Leider ist bei den in der Vergangenheit unbenutzten Flächen eine dauernde Verschmutzung, Vandalismus und ungebetene abendliche Besucher gegeben. Zudem sind viele der Möblierungen neben den vorsätzlich herbei geführten Schäden altersgemäß abgenutzt und verursachen insgesamt hohe Kosten ohne adäquate qualitativ hochwertige Leistungen.

Die nun im Kernort durchgeführte Konzentration auf eine verkleinerte Anzahl von Flächen mit ansprechender Möblierung, regelmäßiger Kontrolle und Unter-haltung ist nicht nur sinnvoll, sondern gewährleistet auch die weitere ange- messene Versorgung mit Spielplätzen und -flächen für unsere Kinder im Gemeindegebiet.

 

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Mo

26

Jul

2010

Internet Seite der JU - Aldenhoven online

Nach erfolgter Gründung der JU – Aldenhoven ist nun auch die eigene Homepage online.


Unter www.ju-aldenhoven.de finden Sie weitergehende Informationen über die Arbeit und Aktivitäten des neuen JU Gemeindeverbandes.
Wir wünschen allen viel Spaß beim Surfen, Stöbern und Entdecken.

 

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Do

22

Jul

2010

Neues Eingangsschild für die Käthe Kollwitz Realschule Aldenhoven

Junge Union in Aldenhoven erfüllt mit Hilfe von Sponsoren den Wunsch der Schule

 

Lange hat das alte Eingangsschild der Käthe Kollwitz Realschule in Aldenhoven seinen Zweck erfüllt. Nun aber ist die Zeit reif für etwas Neues. Die Schulleitung hegte bereits seit längerem den Wunsch nach einem neuen, repräsentativen Eingangsschild für den Haupteingang der Schule. Das war nur leider auf Grund der angespannten Haushaltslage mit dem Schulbudget nicht finanzierbar.

 

Als die Junge Union Aldenhoven dies erfuhr, war für sie sofort klar, dass sie hier helfen wollen. Denn den Wunsch nach einem neuen Schild konnten sie nur allzu gut nachvollziehen. Das alte Schild ist in die Jahre gekommen und nicht mehr geeignet für den Eingangsbereich einer modernen Schule. Daher haben sie Sponsoren gesucht, die sie bei ihrem Vorhaben unterstützen wollten. Sehr erfreulich ist, dass diese mit dem Axa Center Aldenhoven Amedeo Cellucci, der Firma MedPro Sanitätshaus und der Firma GPNmedia sehr schnell gefunden wurden.

 

Nach Absprache mit der Schulleitung wurde dann ein Schild entworfen, das auch dem Lehrerkollegium der Realschule spontan sehr gut gefiel. Am Dienstag, den 13.07.2010 um 12 Uhr war es dann endlich soweit! Das neue Eingangsschild konnte der Schulleitung der Realschule, Herrn Gehring und Herrn Braun, im Beisein der Sponsoren und dem CDU Gemeindeverbandsvorsitzenden Leo Neulen durch den Vorsitzenden der Aldenhovener Jungen Union Daniel Kratz und seinen Stellvertreter Dennis Stötzer, übergeben werden.

von links nach rechts: Daniel Kratz (JU Aldenhoven), Leo Neulen (CDU Aldenhoven), Helmut Gehring (Schulleiter), Jan Braun (Konrektor), Amedeo Cellucci (CDU Aldenhoven) und Dennis Stötzer (JU Aldenhoven)
von links nach rechts: Daniel Kratz (JU Aldenhoven), Leo Neulen (CDU Aldenhoven), Helmut Gehring (Schulleiter), Jan Braun (Konrektor), Amedeo Cellucci (CDU Aldenhoven) und Dennis Stötzer (JU Aldenhoven)

Die JU Aldenhoven möchte mit dieser Übergabe in aller Deutlichkeit Stellung beziehen und allen denjenigen symbolisch den Rücken stärken, die eine Gesamtschule im Nordkreis ablehnen. Die Schulen in Aldenhoven sind besonders wichtig für unsere Infrastruktur, die individuelle Förderung unserer Kinder und nicht zuletzt für den Erhalt von wichtigen Arbeitsplätzen. Ebenso ergeht es anderen Gemeinden, deren Schulexistenzen teilweise von einer Gesamtschule bedroht würden. Dazu sagt die Junge Union Aldenhoven klar "Nein" und beobachtet kritisch, wie die neue Regierung in Düsseldorf mit dieser Thematik verfahren wird.

 

Einen herzlichen Dank richtet die JU an dieser Stelle an alle Sponsoren und Helfer bei diesem Projekt. Weitere Informationen unter www.ju-aldenhoven.de.

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Do

01

Jul

2010

Setzen Sechs - die Junge Union informiert

Setzen Sechs - die Junge Union informiert
Lesen Sie hier den Flyer der Jungen Union Aldenhoven mit einer Stellungnahme und Richtigstellung zu einem Flugblatt von Judith Cervigne (FWG)
JungeUnion.pdf
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So

09

Mai

2010

DANKE für Ihr Vertrauen!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,   


für das mir entgegengebrachte Vertrauen und die Zustimmung von 42% der Stimmen bedanke ich mich bei meinen Wählern ganz herzlich. So konnte ich bei der Landtagswahl am 9. Mai 2010 den Wahlkreis direkt gewinnen und freue mich über mein persönliches Ergebnis, auch wenn die weitere Entwicklung auf Landesebene noch unsicher ist.
Gerne werde ich mich weiter für Sie und unsere Region gemeinsam mit meinem ebenfalls direkt gewählten Kollegen Rolf Seel im Düsseldorfer Landtag einsetzen.

Es grüßt Sie herzlichst
Ihr

Josef Wirtz MdL

 

 

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So

09

Mai

2010

Wer im Glashaus sitzt…

Dass nach Wahlen die Ergebnisse durch einzelne Parteien unterschiedlich interpretiert werden, liegt in der Natur der Sache und dem demokratischen Wettstreit.

 

Ein starkes Stück an dreister Wahlanalyse erlaubte sich aber einmal mehr die Aldenhovener SPD nach der Landtagswahl vom 09. Mai. Dort wurde der Erfolg des CDU-Landtagsabgeordneten Josef Wirtz, der von den Bürgern erneut mit einem Direktmandat  ausgestattet wurde und 42,06 % der Stimmen in Aldenhoven erhielt, als Schlappe dargestellt. Im Vergleich der Ergebnisse aller Kommunen des Wahlbezirkes Düren I lag das Aldenhovener Ergebnis der Erst- und Zweitstimmen der Union jeweils auf Platz drei. Die Aldenhovener Genossen meinten hieraus einen zahnlosen Wolf erkennen zu können und gaben Empfehlungen für einen Führungswechsel bei der Aldenhovener CDU.

 

Da aber der SPD Kandidat in Aldenhoven beim Vergleich der Erststimmen dieser Kommunen im Kreis Düren nur Platz 13 und bei den Zweitstimmen nur Platz 14 von insgesamt 15 Kommunen einfuhr, wäre hier die Frage, welche Partei eine interne Führungsdiskussion beginnen sollte sicher angebracht.
Der Anstand gebietet jedoch, dass interne Angelegenheiten nicht von Außenstehenden bestimmt werden. Eine Forderung nach der Trennung von hiesigen für das Debakel des SPD-Kandidaten verantwortlichen Genossen, sollte daher einer Entscheidung aus den Reihen der SPD überlassen bleiben.


Drum merke, wer im Glashaus sitzt…

 

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Mi

21

Apr

2010

Der neue Kompass ist da

Knapp zwei Jahre nach der Jubiläumsausgabe Nr. 25 von unserem Kompasse, können Sie nun die 30. Ausgabe des CDU-Informationsblattes in Händen halten.

 

Etwas früher als sonst und somit rechtzeitig vor der anstehenden Landtagswahl informiert die CDU Aldenhoven in ihrem Kompass über wichtige Themen aus der Kommunalpolitik. Darunter die desaströse Finanzlage unserer Gemeinde, der erstmalig in der Geschichte Aldenhovens nicht genehmigungsfähige  Haushalt 2010 und die Gesamtschule.

 

Natürlich stellen wir Ihnen auch ausführlich unseren Kandidaten für die Landtagswahl 2010, Josef Wirtz, vor.

 

Den Kompass finden Sie in der linken Navigation unter dem Menüpunkt "Kompass".

 

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Do

08

Apr

2010

Gründung der Jungen Union Aldenhoven

 von David Heller (Pressesprecher JU Aldenhoven)

 

Am Donnerstag dem 08. April 2010 erfolgte nach mehrmonatiger Vorbereitung  

die  Gründung der Jungen Union  Aldenhoven in der  Gaststätte Köbgens  in 
Aldenhoven-Dürboslar.


Als Ehrengäste sind der Landtagsabgeordnete Josef Wirtz, der Gemeindever-bandsvorsitzende Leo Neulen und der Fraktionsvorsitzende Reinhard Paffen

der Einladung der JU – Aldenhoven gefolgt.

Unter der Leitung des neuen Kreisvorsitzenden der Jungen Union Marco Johnen wurde Daniel Kratz einstimmig als Vorsitzender der Jungen Union Aldenhoven in der Mitgliederversammlung gewählt.

Nach der Wahl erklärte Daniel Kratz, dass nun ein wichtiger Schritt getan sei, um die Interessen der Jugendlichen und der jungen Erwachsenen in der Gemeinde Aldenhoven vertreten zu können.Darüber hinaus sei es nun auch möglich sich im Rahmen der Jungen Union Gehör zu verschaffen und dadurch in der Zukunft Veränderungen in der Gemeinde hervorzurufen zu können.

Man freue sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem CDU Gemeinde- verband Aldenhoven.                        


Der Landtagsabgeordnete Josef Wirtz begrüßte das Engagement einer so großen Anzahl junger Menschen und sprach Ihnen bereits seine Unterstüt- zung aus. Er sehe in der engagierten, jungen Gemeinschaft den Nachwuchs für die CDU, die bereits jetzt ein Interesse an Politik hätten und in der Lage seien,  in Zukunft etwas bewegen zu können.

Die Gründung der Jungen Union in der Gemeinde Aldenhoven sei ein wichtiger Schritt gewesen um eine strukturierte Arbeit nach außen hin zu gewährleisten und er wünsche allen viel Erfolg bei ihrer Arbeit in der Jungen Union.

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Di

16

Mär

2010

Angst vor dem politischen Gegner

 von Reinhard Paffen

 

Der Ton auf der SPD-Homepage hat erheblich an Schärfe zugenommen. Im Mittelpunkt aller Angriffe steht meine Person als Chef der CDU-Fraktion. Wie zu den schlimmsten Wahlkampfzeiten werde ich mit böswilligen Verleumdungen regelrecht überschüttet. Ich habe darauf nie reagiert. Auch alle Versuche, einen Keil zu treiben zwischen meine Fraktion und mich, verpuffen wirkungslos. Die CDU Aldenhoven ist gut aufgestellt und hält fest zusammen.
 
Allerdings ist mit plumpen Schmähungen wie "Reißwolf“, „Hetzer" oder gar "Gefangener elendiger Leidenschaften" das Maß des Erträglichen überschritten. Die Aldenhovener SPD sollte sich etwas schämen. Ihr namenloser Schreiber ist offenbar reif für die Klapsmühle.
 
Da sieht man wieder, wie weit einen die Angst vor dem politischen Gegner treiben kann.

 

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So

14

Mär

2010

Dilettantismus

Der namenlose Schreiber verschwendet seine Energie. Er dreht sich ständig im Kreise und merkt nicht, dass er immer tiefer abwärts rutscht. Ist diese Mischung aus Mittelmäßigkeit, Dilettantismus und Ignoranz wirklich das Spiegelbild der Aldenhovener SPD? Das würde vieles erklären.
 
Wir als CDU werden uns auf dieses Niveau nicht herab begeben. Dagegen wollen wir Antworten auf den atemberaubenden Absturz der gemeindlichen Finanzen. Doch dazu schweigt der namenlose Schreiber.

 

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Sa

13

Mär

2010

Grimms Märchenstunde!

Der Beitrag "Bangemachen gilt nicht" auf der Homepage der SPD sollte wohl der Versuch einer Rechtfertigung sein.
"Der böse Wolf von der CDU will die armen Geislein in der SPD fressen"!
Aufwachen, meine Herren von der neuen Mehrheit! Wir befinden uns nicht in Grimm`s Märchenstunde. Es nützt garnichts ständig neue Feindbilder aufzubauen. Sie sind die Mehrheit. Sie tragen für das eingetretene Chaos die Verantwortung. Von Ihnen erwarten die Aldenhovener Bürgerinnen und Bürger Antworten auf die drängenden Fragen der Tagespolitik.

Bislang haben Sie nur Schaden angerichtet. Mit welchen Beschlüssen wollen Sie unsere Gemeinde bis 2012 aus dem Nothaushalt herausführen? Es wird Zeit sich zu fragen, wie Sie unseren Vereinen helfen wollen, den Kindergärten, den Schulen, ect.. Es gibt Aufgaben genug. Wenn Sie wirklich Wichtigeres zu tun haben, als dieses ewige Gezänk, dann fangen Sie doch endlich damit an und treffen Sie Entscheidungen.

 

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Do

11

Mär

2010

Ein Sprecher ohne Ahnung

Auf einen Schulstrategen, wie den SPD – Vorsitzenden Pöhler, hat Aldenhoven lange gewartet. Wer, wie Pöhler, sowohl in der Tagespresse, als auch auf seiner Homepage, verlauten lässt, die Käthe-Kollwitz-Realschule befände sich in der Schwanenstraße, zeigt in der Tat, dass er von den örtlichen Gegebenheiten nicht die geringste Ahnung hat. Die Realschule liegt, für jeden erkennbar, im Pestalozziring. Ein peinlicher Irrtum, wie er nur einem Ortsfremden passieren kann!


Wer, wie Pöhler, darüber hinaus eine Gesamtschule für Aldenhoven reklamiert, zeigt weiter, dass er den erst kürzlich, mit den Stimmen der SPD, verabschiedeten Schulentwicklungsplan nicht kennt. Der Schulentwicklungsplan geht von ganz anderen Schlussfolgerungen aus.

Der SPD– Vorsitzende zeigt aber auch Defizite, wenn es um die  Entwicklungszahlen unserer Kinder und Jugendlichen geht, die seit 1991 um fast die Hälfte rückläufig sind. Wer sowenig Ahnung hat, sollte sich nicht auch noch zum strukturpolitischen Sprecher seiner Partei aufschwingen.

 

Erfreulich ist allein, dass Pöhler endlich die Siersdorfer Autoteststrecke als bedeutenden Wirtschaftsfaktor erkannt hat und damit für die SPD zum ertsten Mal öffentlich die Vorreiterrolle von Landrat Wolfgang Spelthahn herausstellt,

Dass die Aldenhovener SPD ihr Tief überwunden hat, dürfte ein Gerücht sein. Die Wahrheit kommt heraus, wenn Bürgermeister Lothar Tertel am 24. März den Haushalt 2010 einbringt. Aldenhoven wird einen Nothaushalt aufstellen müssen ohne Aussicht auf Genehmigung.


Seit der Machtübernahme durch die  neue Mehrheit sind die Finanzen der Gemeinde total aus den Fugen geraten. Nun kommt es maßgeblich darauf an, welche Beschlüsse SPD, FWG und FDP fassen um Aldenhoven aus dieser schwierigen Situation herauszuführen. Ansonsten ist es mit unserer Handlungsfähigkeit auf Dauer vorbei.

 

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Di

09

Mär

2010

Ein abgekartetes Spiel

Kommunalwahlen sind Persönlichkeitswahlen. An die Kandidaten werden bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Neben Bekanntheitsgrad, Demokratieverständnis und Zivilcourage sind intellektuelle Fähigkeiten von Vorteil.

Von alldem besitzt der nachgerückte Neu-Patterner SPD-Ratsherr Bernd Jansen nur wenig. Er hatte wohl Angst vor dem Votum der Wähler. Darum plante die SPD einen besonderen Deal: Jansen senior kandidiert und Jansen junior bleibt in der Deckung. Im Falle eines Wahlsieges behält der Alte seinen Ortsbürgermeister und der Junge zieht durch die Hintertür ins Rathaus ein. Der Deal gelang perfekt. Die Demokratie wurde mit Füßen getreten.

Peinlich nur, dass Beide nicht mal ein halbes Jahr abwarten konnten. Die Neu-Patterner Wählerinnen und Wähler müssen sich betrogen vorkommen. Sie haben in jeder Hinsicht eine Niete gezogen.

 

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Mo

08

Mär

2010

„Frohe Ostern“, Herr Froning!

FWG – Fraktionschef Froning schreibt auf seiner Homepage am 11.2.2010 folgendes:


„Das vom CDU –Fraktionsvorsitzenden betonte  statische Problem im         Treppenhaus des Rathauses scheint es hingegen nicht mehr zu geben. Wie ist sonst zu verstehen, dass an Weiberfastnacht die Rathauserstürmung genau in diesem Treppenhaus stattgefunden hat“.

In Karnevalsstimmung grüßt er am Schluss mit „Alaaf“.

Wir grüßen zurück. „Frohe Ostern“, Herr Froning!  Sie sind im falschen Treppenhaus gelandet. Im Rathaus gibt es davon zwei. Eins in der Eingangshalle als von Fachleuten oft bestaunte, weit geschwungene Wendeltreppe und eins am anderen Flurende. Dieses zweite  Treppenhaus kennen Sie gut, denn Sie nutzen es genauso ausgiebig, wie alle anderen Ratskollegen.

 

Dass Sie trotzdem die markanten Rissschäden im  Mauerwerk übersehen haben, stimmt bedenklich. Bevor Sie deswegen Ihr Sehvermögen überprüfen lassen, raten wir Ihnen: Setzen Sie einfach Ihre Parteibrille ab. Dann klappt’s auch mit der besseren (Ein)Sicht.

 

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Sa

27

Feb

2010

10 Punkte – eine Bilanz des Jammers

Statt alte Feindbilder aufzupolieren, sollte die neue Mehrheit endlich anfangen für Aldenhoven Politik zu machen. Was ist geschehen seit dem Machtwechsel am 21. Oktober 2009?

  1. Ein großer Gewerbebetrieb löst aus Verärgerung über die SPD einen Steuererstattungsanspruch von 212.000 Euro aus.
  2. Die neue Mehrheit lässt Einnahmen von über 70.000 Euro außer Acht.
  3. Viele Vereine geraten dadurch in Bedrängnis.
  4. Die Gewerbesteuer bricht von 5,0 Mio. Euro auf 2,6 Mio. Euro ein.
  5. Große Projekte wie das Biomassekraftwerk und der  Autohof kommen zum Erliegen. Letzteres nicht unwesentlich wegen der andauernden Negativkampagne der SPD gegen den Investor.
  6. Die Multithemenanlage wird aufgegeben. Stattdessen kommt ein Großmastbetrieb mit 1.300 Schweinen zum Tragen.
  7. Bürgermeister Lothar Tertel werden von der neuen Mehrheit wichtige Befugnisse und Kompetenzen abgenommen.
  8. Verwaltungsvorgänge werden verkompliziert, was zu unnötigen Kosten führt.
  9. Die Haushaltslage der Gemeinde verschlechtert sich dramatisch um 7 Mio. Euro.
  10. Zum ersten Mal in der Geschichte Aldenhovens steht die Handlungsfreiheit der Gemeinde auf der Kippe.

Schlechter kann eine Bilanz der ersten 100 Tage für die neue Mehrheit aus SPD, FWG und FDP nicht ausfallen.

 

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Do

25

Feb

2010

Ein alter Hut

Öffentlichkeitswirksam hatte FDP - Fraktionssprecher Zander sein neues Projekt für Siersdorf angekündigt. Ein DORV – Zentrum sollte her nach dem Muster des Jülicher Stadtteils Barmen. In der letzten Ratssitzung stand sein Antrag auf der Tagesordnung. Zander wollte Ergebnisse.


Was er zu spät bemerkte:

  • Sein Vorhaben ist ein alter Hut
  • Es gefährdet die noch vorhandenen  Siersdorfer Geschäfte in ihrer Existenz
  • Es finden sich keine geeinigten Räumlichkeiten für den Betrieb
    Keine private Organisation ist in der Lage die  nicht unerheblichen Einstandskosten zu tragen
  • Niemand stellt sich, wie in Barmen, freiwillig und ehrenamtlich in den Dienst der Einrichtung
  • Sein Vorhaben konterkariert die intensiven Bemühungen des Bürgermeisters und der  CDU zur Ansiedlung eines Supermarktes (wir werden darüber noch berichten).

 

Zum wiederholten Mal musste Zander sich eingestehen: “Das habe ich ja alles nicht gewusst“!  Am Schluss verschlug es ihm gänzlich die Sprache, als er nach seiner Wortmeldung meinte: „Jetzt habe ich vergessen, was ich sagen wollte“.

 

Wir meinen, Sprachlosigkeit ist immer noch besser, als derartige, konfuse und unsubstantielle, Anträge in die Welt zu setzen.

 

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Do

25

Feb

2010

Zanders hohe Kunst

Der Aldenhovener FDP – Chef Zander hat mit Zitronen gehandelt. Nach seiner  Kampfansage gegen Landrat Wolfgang Spelthahn wegen der Erhöhung der Kreisumlage, wird er vom eigenen Kreisverband regelrecht abgewatscht. Diese bittere, persönliche Niederlage im Nachhinein auch noch als großen Erfolg zu verkaufen, gehört wahrlich zur „hohen Kunst der Diplomatie“.


Dass Zander am Beratungstisch seines Kreisverbandes sitzt, ist ohne Belang. Maßgebend sind die Beschlüsse  der Kreistagsfraktionen. Und die werden sich das Heft des Handelns nicht aus der Hand nehmen lassen.

 

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Di

23

Feb

2010

Die neue Mehrheit macht Unterschiede - Politik nach Gutsherrenart

Der bauliche Unterhaltungszustand unserer Aldenhovener Schulen ist anerkanntermaßen gut. Dafür hat die Gemeinde in den vergangenen Jahren rd. 4 Mio Euro investiert. Nur an der Turnhalle der Gemeinschaftsgrundschule Siersdorf besteht ein größerer Reparaturstau.


Die Fenster an beiden Seiten sind undicht und nicht mehr schließbar. An der Schlagwetterseite läuft  eindringendes Regenwasser die Wände herunter. Die Regeltechnik der Wärmeversorgung ist kaum noch steuerbar. In den Sommermonaten bollert die  Heizung durch. Von den drei Toiletten im Nebentrakt geht ein unerträglicher Gestank aus. Auf dem Flachdach wachsen bereits meterhohe Bäumchen, die Dachrinne ist ständig zu. Eine komplette Neuabdichtung ist unumgänglich. Seit den 60er Jahren ist die Turnhalle nie grundüberholt worden. Darüber können auch die in den letzten Wochen im Auftrag der Bauverwaltung vorgenommenen Verschönerungsmaßnahmen an Umkleidebänken, Flurleisten und alten Anstrichen nicht hinweg täuschen. An der Turnhalle Siersdorf besteht dringender Handlungsbedarf.

 

Aus diesem Grunde hatten wir als CDU im April des vergangenen Jahres aus Mitteln des Konjunkturpaketes II 60.000 € für die Fertigstellung des Wärmeverbundsystems der Schule und zusätzlich 70.000 € für die Sanierung der Turnhalle reserviert.

 

Doch die neue Mehrheit aus SPD, FWG und FDP hat anders entschieden. Die Kosten für die Wärmedämmungsmaßnahme hatten sich plötzlich auf wundersame Weise verdoppelt. Nun bleiben die Arbeiten an der Turnhalle liegen. Währenddessen wird die baugleiche Turnhalle am Schulzentrum Schwanenstraße im Zentralort aufwändig für 400.000 € runderneuert. Erneut drängt sich der Verdacht auf, dass Siersdorfer Interessen bei SPD, FWG und FDP keinen besonderen Stellenwert haben.

 

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Di

23

Feb

2010

Nachtrag zur Klage der Anwohner im Pfarrer-Steffens-Ring

Die hysterischen Reaktionen und verbalen Entgleisungen, die unser Artikel "Anwohner klagen" bei der Gegenseite teilweise hervorgerufen haben, beweisen nur, dass wir wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen haben.

Jener junge Kollege, der die Prioritätenliste ins Spiel bringt, muss noch sehr viel lernen. Keiner, erst recht nicht das Baudezernat, kann unter den gegebenen Umständen eine "Zusage" geben, dass der Endausbau des Pfarrer-Steffens-Ring in 2010 zur Durchführung kommt.

Maßgebend ist, dass eine dringende  Baumaßnahme, die seit Juli 2009 komplett genehmigt war, in keiner Weise angepackt worden ist (Vorsitzender des Bauverwaltungsausschusses war ein SPD – Mann).

Stattdessen ist sie von der neuen Mehrheit aus dem Haushalt 2009 heraus katapultiert worden, um in 2010 wieder in der Warteschleife zu landen, in einer vorläufigen Haushaltsplanung, deren Genehmigung äußerst zweifelhaft ist.

 

Wer unter diesen Umständen verbreitet, dass in 2010 gehandelt werden kann, ist ein Scharlatan.

 

(Kommentar von Reinhard Paffen)

 

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Sa

20

Feb

2010

Anwohner klagen

Wie auf dem Foto, sieht es aus im Pfarrer-Steffens-Ring in Siersdorf. Zwischen der halb fertigen Straße und der Wohnbebauung liegt ein fast drei Meter breiter, unbefestigter Geröllstreifen. Der sorgt für großen Ärger unter den Wohnungseigentümern. Bei nassem Wetter führen sie einen verzweifelten Kampf gegen Schmutz und Dreck, der in ihre Häuser getragen wird. Jahr für Jahr steigen Aufwand und Kosten für putzen und reinigen. Die meisten Anwohner ertragen diesen unzumutbaren Zustand bereits seit 8 Jahren. Sie erwägen nun die Gemeinde zu verklagen. Sie haben nämlich einen Rechtsanspruch auf zeitnahen Ausbau ihrer Erschließungsstraße. Und dieser Zeitpunkt ist längst gekommen. Dabei ist ausschlaggebend, dass sämtliche Eigentümer zeitgleich mit dem Erwerb ihrer Wohnungsgrundstücke die Erschließungskosten komplett bezahlt haben und zwar vorab im Wege der Ablösung. Jeder von ihnen hat inzwischen in der Gemeindekasse ca. 5.000 € stecken, ohne Gegenleistung. Wenn sie nun auf Vertrauensschutz und Vertragserfüllung durch die Gemeinde bestehen, ist das mehr als gerechtfertigt.

Wir als CDU haben auf Grund dessen die gesamte Baumaßnahme mit 88.000 € in den Haushalt 2009 eingestellt, den die Kommunalaufsicht im Juli vorigen Jahres so genehmigt hat. Dem  Baubeginn stand demzufolge nichts mehr im Wege. Doch die neue Mehrheit aus SPD, FWG und FDP führte anderes im Sinn. Kurzerhand fegte sie die gesamte Maßnahme vom Tisch. Die 88.000 € wurden in den Kanalbau im Kernort Aldenhoven gesteckt und  waren damit futsch.

 

Noch keine 100 Tage im Amt, und schon werden die  berechtigten Interessen Siersdorfer Bürger von der neuen Mehrheit mit Füßen getreten. Wie lange mag es dauern, bis der zweitgrößte Ortsteil unserer Gemeinde wieder ein Schattendasein führt, wie in den frühen 80er Jahren?

 

Ob die Maßnahme in 2010 zum Tragen kommt, ist äußerst zweifelhaft. Der Haushalt 2010 hat kaum Aussicht auf Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde, da die neue Mehrheit noch nicht einmal die Auflagen des Haushaltes 2009 erfüllt hat. Das bedeutet für die Anwohner des Pfarrer-Steffens-Ring: ein Ende ihres Leidensweges ist nicht in Sicht.

 

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Sa

30

Jan

2010

Die Geister, die sie riefen…

Die aktuelle Finanzlage unserer Gemeinde lässt sich trefflich mit Adenauers Äußerung „die Situation ist da“ beschreiben.

 

In Aldenhoven regiert das absolute Chaos. Das Haushaltsdefizit hat sich in atemberaubende Höhe geschraubt. Waren in der Eröffnungsbilanz Kassenkredite von 10 Mio. € aufgelaufen, hat nun die Neue Mehrheit noch einmal über alle Maßen kräftig draufgesattelt. Der Unterschied ist nur, dass wir als CDU für die von uns zu verantwortenden Schulden drei Ratsperioden gebraucht haben, SPD, FWG und FDP dagegen gerade mal 100 Tage. Folgt man der schlichten Denkweise des FDP- Fraktionsvorsitzenden Zander, trägt immer die jeweils amtierende Mehrheit die volle Verantwortung. So möchte ich ihm erwidern mit Goethes Zauberlehrling: „Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los“. Das von der Kommunalaufsicht gesteckte Ziel von minus 750.000 € für 2010 wird von SPD, FWG und FDP verfehlt, um sage und schreibe das Zehnfache. Sie lesen richtig! An diesem klaffenden Haushaltsloch ist allein die Neue Mehrheit schuld.

 

Die Handlungsfähigkeit der Gemeinde, die wir als CDU über zwei Jahrzehnte hinweg aufrecht erhalten haben, dürfte damit auf lange Sicht dahin sein. So schlecht regiert zu werden hat die Gemeinde Aldenhoven nicht verdient.

 

Ob die neue Mehrheit nun den Mut aufbringt zu unliebsamen Entscheidungen, muss bezweifelt werden. Die Erste ging bereits voll in die Hose. Die Partei der Besserverdienenden lässt eher unsere Vereine bluten, als die Gewerbesteuer zu erhöhen. Zurück bleibt ein großes Dilemma, denn andere, nachhaltige Finanzierungsmöglichkeiten für die freiwilligen Leistungen gibt es nicht.

 

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Do

21

Jan

2010

Aldenhoven ohne Perspektive - Vereine haben das Nachsehen

Gleich zwei alte Kaufmannsprinzipien hat die Neue Mehrheit aus SPD, FWG und FDP im Aldenhovener Rathaus zu Beginn der neuen Ratsperiode außer Acht gelassen.


1. Man soll nicht ausgerechnet dann Einnahmen preisgeben, wenn die Neuverschuldung explodiert.
2. Nur wer bereit ist sich selbst zu helfen, kann auch Hilfe von anderen erwarten.


In den letzten Monaten hat sich die Haushaltsmisere der Gemeinde Aldenhoven dramatisch verschlechtert. Die strikte Ausnutzung zusätzlicher Einnahmequellen ist darum für alle Beteiligten ein unbedingtes Muss. Nicht so für die Neue Mehrheit! Sie hat es abgelehnt, die Realsteuern der Gemeinde maßvoll anzuheben. Für den einzelnen Gewerbesteuerzahler hätte das allenfalls Mehraufwendungen von 1 Prozent zur Folge gehabt, für die Grundsteuerzahler vielleicht 2 Euro pro Jahr; unterm Strich immerhin 70.000 €.

Zum ersten Mal haben SPD und FWG Tribut gezahlt an die Partei der Besserverdienenden. Mit allen Mitteln versuchen sie eine ohnehin brüchige Koalition am Leben zu erhalten. Den Liberalen dagegen geht es nur um das Wohlergehen ihrer eigenen Klientel. Davon leben sie, wie man seit der Mövenpick-Affäre weiß. Auf der Strecke bleiben das Gemeinwohl und insbesondere das Wohl unserer Vereine, die alle um ihr Dasein kämpfen. Die Vereine sind diejenigen, die unter dieser Fehlentscheidung am meisten zu leiden haben.

  Wissen muss man, dass die Rechtsverbindlichkeit des diesjährigen Aldenhovener Haushaltes abhängig ist von der Genehmigung der Aufsichtsbehörde. Die hat der Gemeinde bereits aufgegeben, alle denkbaren Einnahmen zu generieren, da andernfalls mit Ausgabenkürzungen gerechnet werden muss. Ausgabenkürzungen sind nur möglich im Bereich der freiwilligen Leistungen. Alles andere sind Pflichtaufgaben wie Umlagen, Sozialausgaben, Personalkosten etc., die der Höhe nach unabänderlich sind. Die freiwilligen Ausgaben summieren sich zu einem Betrag von rund 800.000 €. Darunter fallen die Kostenanteile der Gemeinde im Rahmen der Kindergarten -, Ganztagsschulen– und Jugendbetreuung, die Zuschüsse für die Vereine inklusive deren Nutzung gemeindlicher Anlagen, sowie die Übernahme der Schülerbeförderungskosten, die für sich allein schon 400.000 € ausmachen. In all diesen Bereichen wird es nun zu empfindlichen Einschnitten kommen. Sicherlich sind maßvolle Kürzungen nicht länger aufzuhalten. Daran hätten auch wir als CDU uns beteiligt, und damit hätten sicherlich alle leben können. Durch die Verweigerungshaltung der Neuen Mehrheit allerdings geben wir das Heft des Handelns aus der Hand und unterwerfen uns dem Diktat der Aufsichtsbehörde. Vielleicht ist es ja das, was SPD, FWG und FDP wollen. So wären sie die Verantwortung los und die Aufsichtsbehörde hätte den schwarzen Peter.

Wer Haushaltssanierung ernst nimmt, muss auch zu unpopulären Maßnahmen greifen können. Sonst wirkt er unglaubwürdig und scheitert zuletzt. Insoweit sind die Zukunftsperspektiven der Gemeinde Aldenhoven knapp ein halbes Jahr nach dem Wechsel so schlecht wie nie zuvor.

 

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Mi

06

Jan

2010

Abschied von Markus Müller

 

Tief betroffen müssen wir Abschied nehmen von


Markus Müller

30. Juni 1977 - 6. Januar 2010

Markus Müller trat 1996 der CDU bei. Er gehörte seit 2004 dem Gemeinderat in Aldenhoven an. In seinem Heimatort Siersdorf wirkte er als Ortsbürgermeister. Seit 2007 war er auch stellvertretender Vorsitzender des CDU Gemeindeverbandes.

 

Mit seiner stets fairen sowie kollegialen Art war er ein zuverlässiger und engagierter Mitstreiter, der sich besonders als Ortsbürgermeister für seine Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzte und große Wertschätzung erfuhr. Die CDU hat einen liebenswürdigen, humorvollen und allseits geschätzten Freund verloren.

 

Wir werden Markus in ehrender Erinnerung behalten. Seiner Familie sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus.

 

Karl Schavier Leo Neulen Reinhard Paffen
Vorsitzender des Vorsitzender des Vorsitzender der
CDU Kreisverbandes         CDU Gemeindeverbandes         CDU Fraktion             
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