Sachgerechte Argumente wirken doch

Im letzten Schul- und Sozialausschuss wurde trotz erheblicher fundierter Einwände der anwesenden Aldenhovener Schulleiter durch die neue Mehrheit aus SPD/FWG und FDP beschlossen, dass für Aldenhoven eine Gemeinschaftsschule ab Klasse 1 eingerichtet werden soll.

Ein solches Versuchsmodell mit unseren Grundschulkindern sollte ohne vorherige Einbeziehung des Kreises, den Schulterschluss mit der Schulleitung und die Erfragung und Beteiligung des Kinder- und Elternwillens stattfinden. Dieser blinde Aktionismus war ein Experiment mit unseren Grundschulkindern.

Auf Grund der vielfältigen Bedenken gegen ein solches Antragsverfahren ohne vorherige Beteiligung der Betroffenen wurde dann in der Ratssitzung ein sinnvoller Weg des Miteinanders eingeschlagen.

Der Rat der Gemeinde Aldenhoven hat nun die Verwaltung beauftragt daher eine Abstimmung mit den Nachbarkommunen vorzunehmen, eine Entscheidung der Schulkonferenzen einzuholen, eine förmliche Elternbefragung durchzuführen und Informationen zur organisatorischen Ausrichtung der Gemeinschaftsschule zusammen zu tragen. Hierbei kann sich die Verwaltung nun auch externer Hilfe bedienen. Ein finanzieller Betrag hierfür wird bereitgestellt. Auf jeden Fall ist die Projektgruppe Gemeinschaftsschule im Ministerium für Schule und Weiterbildung einzubinden.

In der nächsten Ratssitzung am 21. Juli 2011 soll dann eine Berichterstattung erfolgen.

 

Georg Krapp

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