Ein Sprecher ohne Ahnung

Auf einen Schulstrategen, wie den SPD – Vorsitzenden Pöhler, hat Aldenhoven lange gewartet. Wer, wie Pöhler, sowohl in der Tagespresse, als auch auf seiner Homepage, verlauten lässt, die Käthe-Kollwitz-Realschule befände sich in der Schwanenstraße, zeigt in der Tat, dass er von den örtlichen Gegebenheiten nicht die geringste Ahnung hat. Die Realschule liegt, für jeden erkennbar, im Pestalozziring. Ein peinlicher Irrtum, wie er nur einem Ortsfremden passieren kann!


Wer, wie Pöhler, darüber hinaus eine Gesamtschule für Aldenhoven reklamiert, zeigt weiter, dass er den erst kürzlich, mit den Stimmen der SPD, verabschiedeten Schulentwicklungsplan nicht kennt. Der Schulentwicklungsplan geht von ganz anderen Schlussfolgerungen aus.

Der SPD– Vorsitzende zeigt aber auch Defizite, wenn es um die  Entwicklungszahlen unserer Kinder und Jugendlichen geht, die seit 1991 um fast die Hälfte rückläufig sind. Wer sowenig Ahnung hat, sollte sich nicht auch noch zum strukturpolitischen Sprecher seiner Partei aufschwingen.

 

Erfreulich ist allein, dass Pöhler endlich die Siersdorfer Autoteststrecke als bedeutenden Wirtschaftsfaktor erkannt hat und damit für die SPD zum ertsten Mal öffentlich die Vorreiterrolle von Landrat Wolfgang Spelthahn herausstellt,

Dass die Aldenhovener SPD ihr Tief überwunden hat, dürfte ein Gerücht sein. Die Wahrheit kommt heraus, wenn Bürgermeister Lothar Tertel am 24. März den Haushalt 2010 einbringt. Aldenhoven wird einen Nothaushalt aufstellen müssen ohne Aussicht auf Genehmigung.


Seit der Machtübernahme durch die  neue Mehrheit sind die Finanzen der Gemeinde total aus den Fugen geraten. Nun kommt es maßgeblich darauf an, welche Beschlüsse SPD, FWG und FDP fassen um Aldenhoven aus dieser schwierigen Situation herauszuführen. Ansonsten ist es mit unserer Handlungsfähigkeit auf Dauer vorbei.

 

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