Die neue Mehrheit macht Unterschiede - Politik nach Gutsherrenart

Der bauliche Unterhaltungszustand unserer Aldenhovener Schulen ist anerkanntermaßen gut. Dafür hat die Gemeinde in den vergangenen Jahren rd. 4 Mio Euro investiert. Nur an der Turnhalle der Gemeinschaftsgrundschule Siersdorf besteht ein größerer Reparaturstau.


Die Fenster an beiden Seiten sind undicht und nicht mehr schließbar. An der Schlagwetterseite läuft  eindringendes Regenwasser die Wände herunter. Die Regeltechnik der Wärmeversorgung ist kaum noch steuerbar. In den Sommermonaten bollert die  Heizung durch. Von den drei Toiletten im Nebentrakt geht ein unerträglicher Gestank aus. Auf dem Flachdach wachsen bereits meterhohe Bäumchen, die Dachrinne ist ständig zu. Eine komplette Neuabdichtung ist unumgänglich. Seit den 60er Jahren ist die Turnhalle nie grundüberholt worden. Darüber können auch die in den letzten Wochen im Auftrag der Bauverwaltung vorgenommenen Verschönerungsmaßnahmen an Umkleidebänken, Flurleisten und alten Anstrichen nicht hinweg täuschen. An der Turnhalle Siersdorf besteht dringender Handlungsbedarf.

 

Aus diesem Grunde hatten wir als CDU im April des vergangenen Jahres aus Mitteln des Konjunkturpaketes II 60.000 € für die Fertigstellung des Wärmeverbundsystems der Schule und zusätzlich 70.000 € für die Sanierung der Turnhalle reserviert.

 

Doch die neue Mehrheit aus SPD, FWG und FDP hat anders entschieden. Die Kosten für die Wärmedämmungsmaßnahme hatten sich plötzlich auf wundersame Weise verdoppelt. Nun bleiben die Arbeiten an der Turnhalle liegen. Währenddessen wird die baugleiche Turnhalle am Schulzentrum Schwanenstraße im Zentralort aufwändig für 400.000 € runderneuert. Erneut drängt sich der Verdacht auf, dass Siersdorfer Interessen bei SPD, FWG und FDP keinen besonderen Stellenwert haben.

 

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