Lesen bildet - Bildungsstaatssekretär Thomas Rachel las Grundschülern vor

„Wer regelmäßig liest, erhöht deutlich seine Chance auf eine gute Bildung“, erläuterte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel (CDU), als er in der Aula in der Marienschule Aldenhoven Grundschülern vorlas. Der Bundestagsabgeordnete des Kreises Düren las im Rahmen der Aktion „Deutschland liest“, an der auch andere Vertreter der Bundesregierung teilnahmen, Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 aus dem Buch „Jeremy James“ zwei unterhaltsame Geschichten vor. 
 
Begeistert lauschten die Kinder dem prominenten Vorleser aus dem Bundesbildungsministerium. Thomas Rachel erkundigte sich, wie viel in den Familien gemeinsam gelesen wird und ermunterte, zusammen mit Eltern und Großeltern zum Buch zu greifen. „Wir möchten das Vorlesen stärken. Denn aus einer Untersuchung wissen wir, dass 42 Prozent der Eltern ihren Kindern gar nicht oder nur selten vorlesen“, bedauerte der Christdemokrat. Der erste Ort für das Lesen sei die Familie. Die Erfahrung vorgelesen zu bekommen, vermittle den Kindern eine Wertschätzung bei den Eltern. Hier könne die Schule dann unmittelbar ansetzen. „Wir brauchen eine neue Vorlesekultur“, betonte Thomas Rachel. Die Lesekompetenz sei eine wesentliche Grundlage für erfolgreiche Schule und Ausbildung. 
 
Besonders interessant waren danach die Gespräche der Kinder mit dem Bundestagsabgeordneten, die aus dem Lesestoff erwuchsen. Wieder einmal zeigte sich, dass Geschichten aus Büchern Neugier und Phantasie von Kindern anregten.

 

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