Antwort der CDU-Aldenhoven zur Umfrage der Jülicher Zeitung/Nachrichten

Neubau oder Sanierung des Rathauses: Was ist in Ihren Augen kostengünstiger, nachhaltiger und machbar angesichts der hohen Verschuldung der Gemeinde?


Die CDU will nicht, wie es oft fälschlich dargestellt wird, ein Rathaus für 5 Mio. € bauen. Die CDU Aldenhoven favorisieren den Abbruch des alten Bürotrakts zugunsten eines zweckorientierten Neubaus bei gleichzeitiger Sanierung des Sitzungssaales.
Neben der Erhöhung des Komforts und der besseren Erreichbarkeit für den Bürger kann die CDU nachweisen, dass ein Neubau mit 2,2 Mio. € nicht teurer ist, als seine Sanierung.
Zusätzlich können 900 qm nicht mehr benötigte Bürofläche und 90 % der alten Bewirtschaftungskosten eingespart werden und der Eigenanteil der Gemeinde kann durch den Verkauf der Rathauswiese finanziert werden. Eine bessere, kostengünstigere und nachhaltigere Lösung gibt es nicht.

 

 

Nahversorgung in kleineren Ortschaften: Wie kann sie trotz des Ladensterbens auch in Zukunft gewährleistet werden wie etwa in Dürboslar?

Es gibt zwei Möglichkeiten die Nahversorgung in den Ortschaften sicher zu stellen. Die eine ist der ÖPNV, die Andere ist die Ansiedlung von Geschäften in den einzelnen Orten. So setzt sich die CDU dafür ein nicht nur den Pendelverkehr zwischen Aldenhoven und Siersdorf zu verbessern, von dem auch Dürboslar und Schleiden profitieren werden, sondern auch dafür, dass in Siersdorf ein Supermarkt mit Vollsortiment entstehen kann. Die Zusage hat die CDU bereits, Baubeginn voraussichtlich 2010.

 

 

Verkehrsberuhigung in der Gemeinde: Kann der Schwerlastverkehr so gelenkt werden, dass die Belastung der Bevölkerung reduziert wird?

Ein gutes Beispiel für die Verkehrsberuhigung ist Dürboslar. Die Planung für eine Verkehrsberuhig steht schon lange, jedoch blockiert der Landesbetrieb beharrlich die Pläne, da es sich um keine einfache Gemeindestraße handelt. Hier muss nun der Kreis tätig werden.

 

 

Breitband-Verkabelung: Wie können alle Ortschaften eine Internet-Verbindung erhalten.

Es gibt bereits einen Ratsbeschluss, der herbeigeführt werden konnte, nachdem Siersdorf, Dürboslar und Freialdenhoven kurzfristig verkabelt werden. Die Finanzierung steht und die Auftragsvergabe läuft bereits.

 

 

Nahverkehr: Wann wird die Bahnstrecke Siersdorf-Mariadorf reaktiviert?

Wahrscheinlich nie, denn leider ist diese Bahnstrecke für DKB und EVS kein Thema, da die Kosten in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen würden. Hinzu kommt, dass das Interesse in Siersdorf selbst an einer solchen Bahnstrecke gegen Null geht, sodass auch aus diesem Grunde eine Reaktivierung nur Steuergelder kostet, aber keinen Nutzen mit sich bringt.

 

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